Pfauengedicht

Der Pfau!
Am Anfang, ich war dabei,
lag im Nest ein Ei,
dann wurden es noch mehr,
darüber freute ich mich sehr.
Dann nach langem brüten,
musste die Henne, kleine Pfauen hüten,
schnell wuchsen sie heran,
am Gefieder erkannte ich den Pfauenmann.
Ein Pärchen gar nicht dumm,
zog schon bald nach Filsum um!
Acht Jahre lebten wir in Frieden,
davon ist uns nichts geblieben!
Zwei Jahre lang wollte man uns von hier vertreiben,
jedoch - wir durften bleiben!
Dann war Ruhe, aber nur zum Schein,
was dann geschah, das war nicht fein!
Allein eine Ratsherrin und ihr Gehetze,
kostete unser Leben, das war das Letzte.
Ein buntes Rad zu schlagen, war unser Bestreben,
wir wollten doch nur Leben!
Jetzt sind wir Tod, es gibt kein Morgen,
an Giftmischerei sind wir gestorben!
Gott möge die anderen Tiere beschützen,
denn alle sind wir von Nützen!
Ihr Menschen - seid doch nicht so gemein,
die Welt gehört euch nicht allein!
Tamme Hanken (C) 2011







